Klimakiller Java

Was habe ich mich gefreut, also ich die Überschrift eines neuen Artikels bei Wissenslogs las: “Java zerstört Weltklima!” Java ist ja wirklich ein Krampf, aber dass es jetzt auch noch das Weltklima zerstören soll… Für mich (als C#-ler) einfach herrlich zu hören! :D

Wie kommt man aber auf so einen Gedanken? Um was es sich dreht ist die Effizienz von Software und der damit einhergehenden Rechenzeit. Und da war dann die Schadenfreude verflogen… Denn der Autor zieht den Vergleich zwischen C und den neueren Programmiersprachen wie eben Java und den .NET-Sprachen. Im Besonderen blickt er auf das Konzept von Java und den .NET-Sprachen, nicht direkt Maschinencode, sondern Bytecode zu erstellen, welcher dann während der Laufzeit in den benötigten Maschinencode umgewandelt wird. Dieses Konzept macht die Programme u.a. platformunabhängig (da auf dem benutzten Ssystem nur eine Möglichkeit bestehen muss, den Bytecode umzuwandeln und es beim Compilen damit egal ist welche Systemstruktur vorliegt), aber eben auch minder effizient gegenüber Programmen, die in C/C++ geschrieben wurden und direkt als Maschinencode vorliegen. Und dann kann man nur noch schlußfolgern: Mehr Rechenzeit, also mehr Strom und damit mehr CO2

Schlußendlich ist das aber, wie so oft, nur ein sehr kleiner Ausschnitt aus dem Ganzen. Viel wichtiger aus meiner Sicht sind effiziente Algorithmen und eine durchdachte Softwarearchitektur, die dazuführen, dass die Programme nur das tun, was man von ihnen erwartet und nur dann, wenn man es anfordert.