


1&1 Komplettanschluss
Seit ich vor 2,5 Jahren nach Karlsruhe gezogen bin, habe ich einen Internetanschluss von 1&1. Zuvor gab es jedoch einige Probleme: Der Anschluss wurde erst nach 2,5 Monaten geschalten. Was angeblich natürlich nicht an 1&1, sondern an der spanischen Telefonica (!?) lag, die hier der Netz-Vertragspartner ist. Damals musste man noch einen Telekomanschluss bezahlen, da 1&1 noch keinen Komplettanschluss anbot. Das hat sich inzwischen geändert und ich bin seit letzten Herbst am Überlegen gewesen, ob ich den Vertrag mit einem Komplettanschluss verlängern soll. Wenn man mal nach 1&1 und Komplettanschluss, Rufnummermitnahme etc. googlet, so würde niemand jemals einen Anschluss bei 1&1 (erneut) bestellen. Und auf Grund der besagten Probleme bis zur Schaltung des Anschlusses, war ich dann etwas skeptisch.
Ich habe es dennoch getan und siehe da, es läuft alles problemlos! Am letzten Donnerstag habe ich den Vertrag telefonisch verlängert und mir dann bis Montag Zeit gelassen, die Anschlussdaten von der Telekom durchzufaxen. Und seit heute läuft alles über 1&1 ohne jegliche Probleme: Rufnummer wurde mitgenommen und funktioniert auch einwandfrei.
Da muss man sich fragen, woher die ganzen schlechten Erfahrungen kommen!? Sind das alles Trolle von der Telekom und Arcor oder liegt es an den Leuten, dass sie sich einfach falsch verhalten. Ein Häkchen zu wenig auf dem idiotensicheren Formular zu Anschlusskündigung bei der Telekom? Ich jedenfalls kann 1&1 wirklich nur empfehlen. Nach Ostern kommt dann hoffentlich auch mein neuer Router…


Tod dem Internet Explorer 6!
Eine Sache, die einem beim Entwickeln von Websites/-anwendungen immer wieder sauer aufstößt, ist die Vielfalt von Browsern. An und für sich sollte das ja kein Problem sein, wenn die sich bloß alle an die Web-Standards, wie sie vom W3C aufsgestellt wurden, halten würden.
Der schlimmste Vertreter dieser Standard-Ignoranten ist der IE6. Veröffentlich im August 2001 hat er nun schon fast e8 Jahre auf dem Buckel und ist seitdem nicht standardkonformer oder sogar sicherer geworden. Inzwischen ist sogar der Nachfolger ( IE7) schon drei Jahre alt und der IE8 steht seit Januar als Release Candidate zum Download bereit. Dennoch benutzen immer noch ca. 20% der Internetnutzer weltweit dieses Fossil und sind damit nicht nur unsicher und instabil im Web unterwegs, sondern verschaffen vielen Webentwicklern ein hohes Pensum an Frustration und zusätzlicher Arbeitsstunden, um Wege zu finden, wie die Webseite im IE6 doch standardkonform angezeigt werden kann.

So langsam jedoch formiert sich Widerstand gegen die Nutzung des IE6. Die Betreiber des norwegischen Annonce-Portals finn.no blenden jedem Besucher, der mit einer Version des Internet Exploreres <= 6 unterwegs ist, einen Hinweis ein, dass der verwendete Browser veraltet ist und von Ihnen nicht mehr unterstüzt wird.
Weiterhin wird zum “IE Death March” aufgerufen. Ab März 2009 wollen viele Entwickler/Firmen ebenfalls den Support für den IE 6 einstellen, so dass viele Nutzer wohl gezwungen sein werden, eine neue Version des IE oder sogar Firefox, Opera, Chrome, usw. installieren zu müssen.
Man darf gespannt sein, wie sich das Ganze entwickelt, auch im Hinblick auf das neuste Betriebssystem aus dem Hause Microsoft, welches Ende des Jahres dann den IE8 standardmäßig mitbringt. Es wird sicherlich einige Nutzer von XP oder sogar noch Windows 98 zum Wechseln bewegen können, die dann gar keine Möglichkeit mehr haben den IE6 weiterzunutzen.




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