Die Entscheidung, welche Partei bei der nächsten Wahl die eigene Stimme erhält, ist nicht immer ganz trivial (außer man kommt aus ganz bestimmten Regionen…
) Um die Entscheidung zu vereinfachen, gibt es nun inzwischen seit 2002 den Wahl-O-Mat. Auch zur Europawahl 2009 wurde heute wieder eine weitere Ausgabe des Wahl-O-Mats veröffentlicht: Wahl-O-Mat zur Europawahl.
Das Prinzip des Wahl-O-Mats ist recht einfach erklärt: Es werden verschiedene kontroverse Thesen gestellt, zu denen man sich positionieren soll. Dabei gibt es die Möglichkeit zwischen “Ich stimme zu”, “Ich stimme nicht zu” und “neutral”. Nachdem zu jeder These die eigene Meinung eingegeben wurde, werden die Bewertungen der Thesen mit den zuvor eingeholten Meinungen der einzelnen Parteien verglichen und die Übereinstimmungen angezeigt. So lässt sich recht leicht feststellen zu welcher Partei man inhaltlich tendiert.
Im Wahl-O-Mat lassen sich zusätzlich zu jeder These Hintergrundinformationen abrufen und es wird auch (nach vollendetem Bewerten) die Begründung der jeweiligen Parteien angezeigt, warum sie bei dieser oder jener These dafür, dagegen oder neutral gesinnt sind.
Ein weiteres europaweites Tool zur Entscheidungsfindung gibt es zur Europawahl unter votematch.eu. Hier werden wie beim Wahl-O-Mat Thesen aufgestellt, zu denen man Stellung nehmen muss. Da das Tool in vielen EU-Mitgliedsstaaten verfügbar ist, werden hier aber nicht die Übereinstimmungen mit den nationalen Parteien betrachtet, sondern es wurden die europäischen Parteien, die aus dem Zusammenschluß vieler einzelner nationaler Parteien auf Europaebene entstanden, als Referenz verwendet.