


Jabber mit web.de, gmx.de und GoogleMail
Die wohl verbereitesten Instant Messenger sind ICQ und MSN. Doch haben beide neben der Werbung einen entscheidenden Nachteil: Sie sind nicht frei. Hinter ICQ steckt AOL und hinter MSN Microsoft.
Das Jabber-Protokoll hingegen ist OpenSource und das Beste daran: Alle die eine E-Mail-Adresse bei web.de, gmx.de oder GoogleMail haben, haben auch automatisch schon einen Jabber-Account, der mit der E-Mail-Adresse identisch ist. Was meistens fehlt ist der Client. Es gibt einige Jabber-spezifische Clients, wie z.B. Psi, die dann auch einen großen Funktionsumfang implementieren. Aber auch die meisten Multi-Messenger, wie Pidgin, Miranda oder QiP unterstützen das Protokoll, wenn auch nicht so umfangreich.
Anmelden kann man sich mit seinem Mail-Account ganz einfach: Im jeweiligen Messenger einen neues Profil anlegen und dort als Benutzer den Teil vor dem @ aus eurer E-Mail-Adresse angeben und als Server/Domain dann entweder web.de, gmx.de oder talk.google.com. Könnte dann beispielsweise so aussehen (E-Mail: max.mustermann@web.de):
Jabber-Benutzer: max.mustermann
Server/Domain: web.de
Buddies könnt ihr dann hinzufügen, in dem ihr einfach die E-Mail-Adresse als Buddy-Name angebt.


Tod dem Internet Explorer 6!
Eine Sache, die einem beim Entwickeln von Websites/-anwendungen immer wieder sauer aufstößt, ist die Vielfalt von Browsern. An und für sich sollte das ja kein Problem sein, wenn die sich bloß alle an die Web-Standards, wie sie vom W3C aufsgestellt wurden, halten würden.
Der schlimmste Vertreter dieser Standard-Ignoranten ist der IE6. Veröffentlich im August 2001 hat er nun schon fast e8 Jahre auf dem Buckel und ist seitdem nicht standardkonformer oder sogar sicherer geworden. Inzwischen ist sogar der Nachfolger ( IE7) schon drei Jahre alt und der IE8 steht seit Januar als Release Candidate zum Download bereit. Dennoch benutzen immer noch ca. 20% der Internetnutzer weltweit dieses Fossil und sind damit nicht nur unsicher und instabil im Web unterwegs, sondern verschaffen vielen Webentwicklern ein hohes Pensum an Frustration und zusätzlicher Arbeitsstunden, um Wege zu finden, wie die Webseite im IE6 doch standardkonform angezeigt werden kann.

So langsam jedoch formiert sich Widerstand gegen die Nutzung des IE6. Die Betreiber des norwegischen Annonce-Portals finn.no blenden jedem Besucher, der mit einer Version des Internet Exploreres <= 6 unterwegs ist, einen Hinweis ein, dass der verwendete Browser veraltet ist und von Ihnen nicht mehr unterstüzt wird.
Weiterhin wird zum “IE Death March” aufgerufen. Ab März 2009 wollen viele Entwickler/Firmen ebenfalls den Support für den IE 6 einstellen, so dass viele Nutzer wohl gezwungen sein werden, eine neue Version des IE oder sogar Firefox, Opera, Chrome, usw. installieren zu müssen.
Man darf gespannt sein, wie sich das Ganze entwickelt, auch im Hinblick auf das neuste Betriebssystem aus dem Hause Microsoft, welches Ende des Jahres dann den IE8 standardmäßig mitbringt. Es wird sicherlich einige Nutzer von XP oder sogar noch Windows 98 zum Wechseln bewegen können, die dann gar keine Möglichkeit mehr haben den IE6 weiterzunutzen.


Klimakiller Java
Was habe ich mich gefreut, also ich die Überschrift eines neuen Artikels bei Wissenslogs las: “Java zerstört Weltklima!” Java ist ja wirklich ein Krampf, aber dass es jetzt auch noch das Weltklima zerstören soll… Für mich (als C#-ler) einfach herrlich zu hören!
Wie kommt man aber auf so einen Gedanken? Um was es sich dreht ist die Effizienz von Software und der damit einhergehenden Rechenzeit. Und da war dann die Schadenfreude verflogen… Denn der Autor zieht den Vergleich zwischen C und den neueren Programmiersprachen wie eben Java und den .NET-Sprachen. Im Besonderen blickt er auf das Konzept von Java und den .NET-Sprachen, nicht direkt Maschinencode, sondern Bytecode zu erstellen, welcher dann während der Laufzeit in den benötigten Maschinencode umgewandelt wird. Dieses Konzept macht die Programme u.a. platformunabhängig (da auf dem benutzten Ssystem nur eine Möglichkeit bestehen muss, den Bytecode umzuwandeln und es beim Compilen damit egal ist welche Systemstruktur vorliegt), aber eben auch minder effizient gegenüber Programmen, die in C/C++ geschrieben wurden und direkt als Maschinencode vorliegen. Und dann kann man nur noch schlußfolgern: Mehr Rechenzeit, also mehr Strom und damit mehr CO2…
Schlußendlich ist das aber, wie so oft, nur ein sehr kleiner Ausschnitt aus dem Ganzen. Viel wichtiger aus meiner Sicht sind effiziente Algorithmen und eine durchdachte Softwarearchitektur, die dazuführen, dass die Programme nur das tun, was man von ihnen erwartet und nur dann, wenn man es anfordert.




Suchen
Letzte Kommentare
Kategorien
Archiv
last.fm
Werbung