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1&1 Komplettanschluss

Seit ich vor 2,5 Jahren nach Karlsruhe gezogen bin, habe ich einen Internetanschluss von 1&1. Zuvor gab es jedoch einige Probleme: Der Anschluss wurde erst nach 2,5 Monaten geschalten. Was angeblich natürlich nicht an 1&1, sondern an der spanischen Telefonica (!?) lag, die hier der Netz-Vertragspartner ist. Damals musste man noch einen Telekomanschluss bezahlen, da 1&1 noch keinen Komplettanschluss anbot. Das hat sich inzwischen geändert und ich bin seit letzten Herbst am Überlegen gewesen, ob ich den Vertrag mit einem Komplettanschluss verlängern soll. Wenn man mal nach 1&1 und Komplettanschluss, Rufnummermitnahme etc. googlet, so würde niemand jemals einen Anschluss bei 1&1 (erneut) bestellen. Und auf Grund der besagten Probleme bis zur Schaltung des Anschlusses, war ich dann etwas skeptisch.

Ich habe es dennoch getan und siehe da, es läuft alles problemlos! Am letzten Donnerstag habe ich den Vertrag telefonisch verlängert und mir dann bis Montag Zeit gelassen, die Anschlussdaten von der Telekom durchzufaxen. Und seit heute läuft alles über 1&1 ohne jegliche Probleme: Rufnummer wurde mitgenommen und funktioniert auch einwandfrei.

Da muss man sich fragen, woher die ganzen schlechten Erfahrungen kommen!? Sind das alles Trolle von der Telekom und Arcor oder liegt es an den Leuten, dass sie sich einfach falsch verhalten. Ein Häkchen zu wenig auf dem idiotensicheren Formular zu Anschlusskündigung bei der Telekom? Ich jedenfalls kann 1&1 wirklich nur empfehlen. Nach Ostern kommt dann hoffentlich auch mein neuer Router…

Pizza online bestellen [Update]

Ich hab es getan: Das erste Mal habe ich online Lebensmittel bestellt!

joeys Seit Donnerstag gibt es am Durlacher Tor einen Pizza/Pasta-Lieferdienst-Franchise-Laden: “Joey’s“. Da die Lebensmittel vom letzten Großeinkauf aufgebraucht sind, stellte sich mir eine gute Gelegenheit in den Weg, dies mal zu testen. Also ab auf die Homepage und Kontaktadresse und Speiseplan gesucht und die Möglichkeit gefunden, online zu bestellen. Aus reiner Neugier wurde das jetzt dann auch mal ausprobiert. Die Bestellung läuft dann letztendlich über pizza.de, bei denen praktisch jeder Lieferdienst in Deutschland Mitglied zu sein scheint.
Bestätigungsmail, dass die Bestellung jetzt bei Joey’s in Karlsruhe vorliegt bekommen. Sonst aber bisher nichts. Ich werde euch auf dem Laufenden halten…

Bestell-Log:
19:54 – Bestellung abgeschickt
19:55 – Bestellung in Karlsruhe eingegangen (Bestätigungsmail)
20:22 – Pizza-Smart fährt vor
20:24 – Treppen erklommen. Pizza riecht gut ;)

Fazit nach Verzehr:
Halbe Stunde Lieferzeit ist top, Preis ist mit 12 € für eine 25cm und eine 28cm Pizza auch ok. Aber der Geschmack lässt doch zu Wünschen übrig. Ich habe nur den Vergleich zu “Kai’s Pizza”, aber auch ohne Vergleich liese sich sagen, dass dies das vorerst letzte Mal war, dass wir dort bestellt haben.
Meine Pizza Lucca (Salami, Schinken, Champignons) war in Ordnung, reichlich belegt und die Zutaten haben noch recht pasabel geschmeckt. Pizza Italia (Salami, mildem Mozzarella, frischen Tomaten und Basilikum) hingegen, war praktisch ein Karton im Karton. Der Mozzarella war so mild, dass man ihm keinen Geschmack mehr nachweisen konnte. Basilikum waren 3 kleinste Schnipsel vorhanden und die frischen Tomaten kamen wohl aus dem Gewächshaus in Holland und wurden 3 Monate zu früh geerntet. Kurz um: Keinerlei tomaten-ähnlicher Geschmack und fügte sich damit bestens in den Rest der Pizza ein.

So sahen die Prachtstücke aus:

pizza1pizza2

Glückwünsche – SMS auf dem Vormarsch

Als Fan der Datensammlung (solange ich sie selbst sammle…) habe ich am gestrigen Tag mal etwas Statistik geführt, auf welchem Kommunikationsweg ich von wem beglückwünscht worden bin. Das Ergebnis spiegelt klar den bevorzugten Kommunikationsweg der einzelnen “Generationen” wieder.

Der Anteil der 5 vorkommenden Kommunikationswege an der Gesamtanzahl der Glückwünsche zeigt noch ein recht ausgeglichenes Bild.

geb_kom_art1

Betrachtet man jedoch zwei Altersgruppen, nämlich die der über 40-jährigen und diejenigen, die eben noch unter der 40 Jahre Grenze liegen, zeigt sich ein deutlicheres Bild, wie heutzutage kommuniziert wird.

geb_kom_by_age2geb_kom_by_age

Der Großteil unserer Generation benutzt die “neuen” Kommunikationsmittel, während die “Alten” weiterhin auf den “persönlicheren” Kontakt via Telefon setzen. Was ja fast zu erwarten gewesen ist… ;) Hierbei ist zu erwähnen, dass ich vor ein paar Tagen meinen Geburtstag aus studiVZ gelöscht habe, so dass man in der Kategorie “online” einen weitaus höheren Wert erreichen hätte können.

geb_time_ageBetrachtet man nun noch den Zeitpunkt der Gratulationen in den beiden Altersgruppen, so stellt man fest, dass die “>40″-Generation zu 89% nach 17:00 gratuliert hat. Dies liegt nun wohl daran, dass hier der Anteil der Erwerbstätigen um einiges höher liegt als bei der “<40″-Generation, zum Anderen lässt es aber auch ein gewisses Urteil in Betracht auf den gewählten Kommunikationsweg zu. Für ein Telefonat muss man immer mehr Zeit einplanen, als für eine SMS oder eine online Nachricht, daher verschiebt man dies in die Freizeit.
Die “< 40″ – Generation hat sich mit den Glückwünschen über den kompletten Tag verteilt. Spricht dafür, dass sie sonst nix zu tun hat :D

Ich warte gespannt auf das nächste Jahr…

Tilt-shift

Absolut im Trend zur Zeit und schön anzuschauen ist “Tilt-Shift“. Dabei wird bei einem Bild durch Unschärfe und manipulieren des Kontrast und der Farbintensität der Eindruck erweckt, dass es sich gar nicht um ein echtes Motiv handelt, sondern das es eine Aufnahme einer Miniatur ist, wie von einer Modelleisenbahn. Hab mich mal selbst daran versucht und Stockholm bzw. Slussen miniaturisiert:

stockholm_tilt_shift

Den Effekt selbst zu erzeugen ist gar nicht schwer. Wie es via Photoshop funktioniert,  steht bestens hier beschrieben: http://www.meinungs-blog.de/tilt-shift-fotos-in-miniaturen-mit-photoshop-umwandeln/
Oder man besucht den Tilt-shift-maker…

Edith hat auch noch Riga miniaturisiert:

riga_900

Verknüpft man das Tilt-shiften mit einem Zeitraffer, kommen die Videos von Keith Loutit raus. Ein Beispiel hier:

Saisonstart und GPS-Tools

Pünktlich zum meteorologischen Frühlingsanfang am morgigen Sonntag, zeigt sich das Wetter von der besten Seite bevor der Winter nochmal zurück schlägt. Grund genug das Rennrad wieder zu satteln und die Saison 2009 zu eröffnen. Geplant ist die Rheinrunde:

Im Zuge des Kaufs des Garmin Edge 305 blieb die Frage nicht aus mit welchen Mitteln, sprich welcher Software, man die Daten des Geräts auslesen und auswerten kann.
Nach kurzem inspizieren des im Lieferumfang enthaltenen “Garmin Training Center” wurde es zum reinen Datenimport/-export Programm degradiert. Zu wenige statistischen Möglichkeiten…

sporttracksIm Internet bin ich dann auf die Freeware SportTracks gestoßen und bin hellauf begeistert. Mit der Software lässt sich der komplette Trainingsablauf, sowie bestimmte gesundheitliche Werte (Gewicht, Körperfett, Herzfrequenz, Ruhepuls, etc.) aufzeichnen und auswerten. Ebenso hat man die Möglichkeit direkt die Daten vom GPS-Gerät zu importieren. Diese werden dann automatisch mit Hilfe von Google Maps grafisch dargestellt. Leider geht es nicht andersherum, so dass man Routen, die man gerne abfahren möchte immer noch über das Trainings Center auf das Gerät überspielen muss und auch das Speichern der empfangenen Daten ist nicht möglich.

Nun möchte ich die Daten auch online zur Verfügung haben und dort visualisieren. Über das Garmin Training Center lassen diese sich als tcx-Datei speichern, was nix anderes ist als eine XML, die einem gewissen Schema gehorcht. Für die online Verarbeitung sind jedoch gpx oder kml-Dateien notwendig (weitere XML-Formate). Doch wie kann ich die tcx umwandeln? Ganz einfach mit dem TCX Converter. Super einfach Handhabung und schon habe ich Daten, die ich hier im Blog direkt mit Hilfe des Plugins “XML Google Maps” einbinden kann. Bei gpx-Dateien kann sogar automatisch ein Höhen- und Geschwindigkeitsprofil erstellt werden.
Edith sagt gerade, dass es sogar möglich ist eine gefahrene Route aus SportTracks als gpx-Datei abzuspeichern. Sehr coole Sache… :)

Garmin Edge 305

Das neue Jahr schreitet voran und damit dem Frühjahr entgegen. Während die Profis in den wärmeren Gefilden schon ihre Sättel bestiegen haben, müssen wir hier noch auf wärmere und trockenere Bedingungen warten bevor wir in die Saison starten können.

cf-lgZur Saisonvorbereitung gehört nicht nur sich körperlich fit zu halten (ich bin fitter als im Herbst… yeah :) ), sondern auch die Ausrüstung auf einen bestmöglichen Stand zu bringen. Aus diesem Grund und weil man so ein Gerät als Mann einfach haben muss (“Technische Geräte sind die Schuhe eines Mannes”), habe ich mir den Garmin Edge 305 angeschafft. Ein GPS-Handheld mit speziellen Features fürs (Renn-)Radfahren inkl. eines Brustgurtes zur Herzfrequenzmessung und eine Trittfrequenzsensors.

Das Gerät kommt mit einem hochempfindlichen GPS-Empfänger und bestimmt damit auch mal im Hardtwald oder in Häuserschluchten meine aktuelle Position, wo im letzten Herbst der Foretrex 205 noch versagte. Aus den Daten kann dann natürlich die aktuelle Geschwindigkeit, die zurück gelegte Strecke usw. bestimmt werden. Weiterhin verfügt das Gerät über einen barometrischen Höhenmesser. Eben die zu erwartenden Eigenschaften eines GPS-Geräts. Aber der Edge 305 kann wie schon angedeutet noch etwas mehr. So lassen sich damit recht einfach komplexere Trainigspläne speichern und auf dem Fahrrad umsetzen. Angefangen bei Zielvorgaben für Geschwindigkeit, Trittfrequenz und/oder Herzfrequenz (auch abhängig von der aktuellen Steigung) bis zu Intervaltrainings mit vorgegebenen Trainigs- und Ruhephasen bei denen bestimmte Ziele erreicht werden müssen. Weiterhin bietet das Gerät noch einen Virtual Partner, der bei erneutem Abfahren einer Strecke einen Gegner mit der letzten/besten gefahrenen Zeit auf der Strecke einblendet, wie man ihn als “Geisterfahrer” aus Rennspielen kennt.

Nur noch 2 Stunden Akku laden…