


Saisonstart und GPS-Tools
Pünktlich zum meteorologischen Frühlingsanfang am morgigen Sonntag, zeigt sich das Wetter von der besten Seite bevor der Winter nochmal zurück schlägt. Grund genug das Rennrad wieder zu satteln und die Saison 2009 zu eröffnen. Geplant ist die Rheinrunde:
Im Zuge des Kaufs des Garmin Edge 305 blieb die Frage nicht aus mit welchen Mitteln, sprich welcher Software, man die Daten des Geräts auslesen und auswerten kann.
Nach kurzem inspizieren des im Lieferumfang enthaltenen “Garmin Training Center” wurde es zum reinen Datenimport/-export Programm degradiert. Zu wenige statistischen Möglichkeiten…
Im Internet bin ich dann auf die Freeware SportTracks gestoßen und bin hellauf begeistert. Mit der Software lässt sich der komplette Trainingsablauf, sowie bestimmte gesundheitliche Werte (Gewicht, Körperfett, Herzfrequenz, Ruhepuls, etc.) aufzeichnen und auswerten. Ebenso hat man die Möglichkeit direkt die Daten vom GPS-Gerät zu importieren. Diese werden dann automatisch mit Hilfe von Google Maps grafisch dargestellt. Leider geht es nicht andersherum, so dass man Routen, die man gerne abfahren möchte immer noch über das Trainings Center auf das Gerät überspielen muss und auch das Speichern der empfangenen Daten ist nicht möglich.
Nun möchte ich die Daten auch online zur Verfügung haben und dort visualisieren. Über das Garmin Training Center lassen diese sich als tcx-Datei speichern, was nix anderes ist als eine XML, die einem gewissen Schema gehorcht. Für die online Verarbeitung sind jedoch gpx oder kml-Dateien notwendig (weitere XML-Formate). Doch wie kann ich die tcx umwandeln? Ganz einfach mit dem TCX Converter. Super einfach Handhabung und schon habe ich Daten, die ich hier im Blog direkt mit Hilfe des Plugins “XML Google Maps” einbinden kann. Bei gpx-Dateien kann sogar automatisch ein Höhen- und Geschwindigkeitsprofil erstellt werden.
Edith sagt gerade, dass es sogar möglich ist eine gefahrene Route aus SportTracks als gpx-Datei abzuspeichern. Sehr coole Sache…


Johnny Cash goes Geophysik
Entweder Prof. Richard Alley versucht seinen Studenten das Thema auf besondere Art und Weise schmackhaft zu machen oder ihm war langweilig
(Gefunden auf wissenslogs.de)


Garmin Edge 305
Das neue Jahr schreitet voran und damit dem Frühjahr entgegen. Während die Profis in den wärmeren Gefilden schon ihre Sättel bestiegen haben, müssen wir hier noch auf wärmere und trockenere Bedingungen warten bevor wir in die Saison starten können.
Zur Saisonvorbereitung gehört nicht nur sich körperlich fit zu halten (ich bin fitter als im Herbst… yeah
), sondern auch die Ausrüstung auf einen bestmöglichen Stand zu bringen. Aus diesem Grund und weil man so ein Gerät als Mann einfach haben muss (“Technische Geräte sind die Schuhe eines Mannes”), habe ich mir den Garmin Edge 305 angeschafft. Ein GPS-Handheld mit speziellen Features fürs (Renn-)Radfahren inkl. eines Brustgurtes zur Herzfrequenzmessung und eine Trittfrequenzsensors.
Das Gerät kommt mit einem hochempfindlichen GPS-Empfänger und bestimmt damit auch mal im Hardtwald oder in Häuserschluchten meine aktuelle Position, wo im letzten Herbst der Foretrex 205 noch versagte. Aus den Daten kann dann natürlich die aktuelle Geschwindigkeit, die zurück gelegte Strecke usw. bestimmt werden. Weiterhin verfügt das Gerät über einen barometrischen Höhenmesser. Eben die zu erwartenden Eigenschaften eines GPS-Geräts. Aber der Edge 305 kann wie schon angedeutet noch etwas mehr. So lassen sich damit recht einfach komplexere Trainigspläne speichern und auf dem Fahrrad umsetzen. Angefangen bei Zielvorgaben für Geschwindigkeit, Trittfrequenz und/oder Herzfrequenz (auch abhängig von der aktuellen Steigung) bis zu Intervaltrainings mit vorgegebenen Trainigs- und Ruhephasen bei denen bestimmte Ziele erreicht werden müssen. Weiterhin bietet das Gerät noch einen Virtual Partner, der bei erneutem Abfahren einer Strecke einen Gegner mit der letzten/besten gefahrenen Zeit auf der Strecke einblendet, wie man ihn als “Geisterfahrer” aus Rennspielen kennt.
Nur noch 2 Stunden Akku laden…


Wenn der Postmann zweimal klingelt…
Hat er soeben getan und mir mein Garmin Edge 305 vorbeigebracht
Weiteres folgt…


Tod dem Internet Explorer 6!
Eine Sache, die einem beim Entwickeln von Websites/-anwendungen immer wieder sauer aufstößt, ist die Vielfalt von Browsern. An und für sich sollte das ja kein Problem sein, wenn die sich bloß alle an die Web-Standards, wie sie vom W3C aufsgestellt wurden, halten würden.
Der schlimmste Vertreter dieser Standard-Ignoranten ist der IE6. Veröffentlich im August 2001 hat er nun schon fast e8 Jahre auf dem Buckel und ist seitdem nicht standardkonformer oder sogar sicherer geworden. Inzwischen ist sogar der Nachfolger ( IE7) schon drei Jahre alt und der IE8 steht seit Januar als Release Candidate zum Download bereit. Dennoch benutzen immer noch ca. 20% der Internetnutzer weltweit dieses Fossil und sind damit nicht nur unsicher und instabil im Web unterwegs, sondern verschaffen vielen Webentwicklern ein hohes Pensum an Frustration und zusätzlicher Arbeitsstunden, um Wege zu finden, wie die Webseite im IE6 doch standardkonform angezeigt werden kann.

So langsam jedoch formiert sich Widerstand gegen die Nutzung des IE6. Die Betreiber des norwegischen Annonce-Portals finn.no blenden jedem Besucher, der mit einer Version des Internet Exploreres <= 6 unterwegs ist, einen Hinweis ein, dass der verwendete Browser veraltet ist und von Ihnen nicht mehr unterstüzt wird.
Weiterhin wird zum “IE Death March” aufgerufen. Ab März 2009 wollen viele Entwickler/Firmen ebenfalls den Support für den IE 6 einstellen, so dass viele Nutzer wohl gezwungen sein werden, eine neue Version des IE oder sogar Firefox, Opera, Chrome, usw. installieren zu müssen.
Man darf gespannt sein, wie sich das Ganze entwickelt, auch im Hinblick auf das neuste Betriebssystem aus dem Hause Microsoft, welches Ende des Jahres dann den IE8 standardmäßig mitbringt. Es wird sicherlich einige Nutzer von XP oder sogar noch Windows 98 zum Wechseln bewegen können, die dann gar keine Möglichkeit mehr haben den IE6 weiterzunutzen.


Rekursion rules
Gerade bin ich auf eine nette Rekursion gestoßen… Zählt jemand mit, wie tief man kommt




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